Von mir angewendete Therapien

Akupunktur - AmpliMed® - Blutegeltherapie - Eigenbluttherapie - Homöopathie - Phytotherapie - Reintoxine - Schüßlersalze - Taping - TCM - Tierpsychologie

Akupunktur

Akupunktur (Lat.: acus = Nadel, punctio = das Stechen), ist ein Bereich der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Sie geht von Lebensenergien des Körpers aus (Qi), die auf definierten Längsbahnen, den Meridianen, zirkulieren. Durch die Kräfte Yin und Yang wird diese Energie im Gleichgewicht gehalten. Ein gestörter Energiefluss wird für Erkrankungen verantwortlich gemacht und soll durch Stiche in Akupunkturpunkte ausgeglichen werden und die Selbstheilungskräfte aktivieren. Akupunktur mit Erwärmung nennt man Moxibustion. Das Hauptziel der traditionell chinesischen Medizin ist die Prävention von Krankheiten, sie ist besonders effektiv bei der Erhaltung eines gesunden Zustandes des Patienten, wie auch bei chronischen Erkrankungen eine Therapieform.

Die Indikationen sind sehr vielfältig und betreffen fast alle Störungen im Organismus.

AmpliMed®

AmliMed® ist eine völlig neue Generation der Elektromedizin. Es arbeitet erstmals mit mehrfach amplitudenmoduliertem Mittelfrequenz-Strom besonderer Qualität und kann daher zu den „physiologischen Therapie-Systemen“ gezählt werden.Das System ist synchron fähig, sowohl Schmerzen im tiefen Volumen zu lindern als auch direkt Muskeln quasi-physiologisch zu aktivieren; und das erstmals direkt und gezielt lokal in der Tiefe der Gewebsmasse. Man spricht im eigentlichen Sinne bei dieser Therapie von Aktivierung – und nicht mehr von Reizung. Daraus folgt , dass wir es mit Heilstrom-Effekten zu tun haben, die das gesamte Gewebsvolumen in der Tiefe durchströmend erfassen.

Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie ist ein Sammelbegriff für verschiedene Behandlungsmethoden. Dem Patiernten wird eine bestimmte Meng Blut entnommen und anschließend wieder injiziert, bei manchen Methoden wird es vorher auf verschiedene Weise behandelt. Das körpereigene Blut wird hier zum "Fremkörperreiz".

Indikation sind Infekte, allergische Erkrankungen, Asthma, Arthrosen, Durchblutungsstörungen.

Reintoxine

Reintoxine sind tierische Gifte, denen die zusammenhaltenden Eiweiße entfernt wurden. Dr. Waldemar Diesing erfand diese Enzymtherapie mit Reintoxinen von Schlangen , Kröten, Skorpion-, Spinnen- und Molchtoxinen, gern auch kombiniert mit pflanzlichen und mineralischen Stoffen. Grundlage dieser Therapie sit die Tatsache, dass alle Vorgänge im Körper mit Hilfe von Enzymen ablaufen. Sind diese Abläufe gestört, können die meisten Stoffwechselvorgänge nicht mehr richtig ablaufen und die physiologischen Vorgänge im Körper sind beeinträchtigt.

Bachblüten

(ausdrücklich lt. Gesetz, nicht als Therapie zu verstehen)

Durch den englischen Arzt und Bakteriologen Dr. Edward Bach (1886-1936) aus der homöopathie abgeleitetes Heilverfahren, das auf psychoanalytischen Erwägungen beruht. Für 37 "negative" Seelenzustände gibt es 37 Bachblüten, aus Wild- und Bachblüten die mit reinem Quellwasser gemischt werden und unter Sonnenbestrahlung aufbewahrt bis sie welken. Zusätzlich gibt es die bekannten, sogenannten Notfalltropfen. Danach werden sie mit Alkohol konserviert und im Verhältnis 1:240 verdünnt. Daraus werden wenige Tropfen mit Wasser vermischt. Die Namen der Mittel werden auch in Deutschland englisch bezeichnet.Eine Kombination mit anderen Therapieformen ist problemlos möglich.

Durch die Gabe der passenden Blüte oder Blütenkombination wird dem Tier geholfen, sein seelisches Gleichgewicht wiederherzustellen und die Selbstheilungskräfte anzuregen, die Verwendung von Bachblüten erhebt jedoch keinen wissenschaftlichen Anspruch im Sinne der Schulmedizin und ist rein objektiv zu betrachten. Ausdrücklich verweise ich darauf, dass die Anwendung von Bachblüten nicht als Therapie zu verstehen ist.

Phytotherapie

Die Phytotherapie oder Kräuterheilkunde gehört zu den ältesten medizinischen Therapien und ist auf allen Kontinenten und in allen Kulturen beheimatet.Sie verwendet ausschließlich ganze Pflanzen (Kraut) und deren Teile (Blüten, Blätter, Wurzel), die auf verschiedene Weise (als Frischkraut, als Aufguss, als Dekokt (Auskochung) oder Kaltwasserauszug) zubereitet werden. Auch die Pulverisierung und Trockenstandardisierung ist möglich. Gestärkt werden soll der Organismus als Ganzes.Durch die wissenschaftliche Forschung wurde die Wirksamkeit vieler Pflanzen und Wirkstoffe belegt Bekannt ist z.B. die Salicylsäure aus der Weiderinde, die man synthestisiert als Acetylsalicylsäure im Apsirin gegen Schmerzen kennt.

Besonders bewährt haben sich die Kombinationen bei Erkrankungen der Atemwege, des Bewegungsapparates, des Harn- & Geschlechtsapparates, des Darms, des Stoffwechselapparates und des Herz- Kreislaufsystems, bei Allergien, wie auch bei älteren Tieren.

Therapien sollten einen Zeitraum von 6 - 12 Wochen nicht überschreiten.

Bei Turniereinsatz gilt zu beachten, dass einige Kräuter auf der Dopingliste vermerkt sind.

Tierhomöopathie

Die Homöopathie (griech. „Gleiches leidend“, homoios „gleich, gleichartig, ähnlich“, pathein „leiden“) ist eine alternative Heilmethode, deren Prinzipien um 1800 formuliert wurden.
Homöopathen behandeln ihre Patienten nach dem vom Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann, aufgestellten Grundsatz: „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“. Zu diesem Zweck werden Substanzen, von denen bekannt ist oder angenommen wird, sie könnten bei gesunden Menschen (Tieren) der Krankheit ähnelnde Symptome hervorrufen, in starker Verdünnung verabreicht. Das Verfahren zur Verdünnung wird von Homöopathen „Potenzieren“ genannt, die Wirkung der verdünnten Substanz durch dieses Verfahren wird nicht abgeschwächt, sondern verstärkt. Je individueller die Symptome sind, umso wirkungsvoller ist die Reaktion auf das geeignete Mittel. Das zu behandelnde Tier ist als ganzheitlicher Organismus zu sehen. Angesprochen werden die Fähigkeiten des Organismus zur Selbstheilung und -regulierung.

Bei akuten Erkrankungen nutzt man tiefe Potenzen bis D12, bei subkutanen Störungen Potenzen zwischen D12 und D30. Bei chronischen Störungen und Problemen auf psychologischer Ebene, wird meist zu höheren Potenzen ab D200 gegriffen. Es gibt das Thema "Erstverschlimmerung" zu beachten.

Homöopathika bis zur Potenz D6 sind 2 Tage vor einem Turnierstart abzusetzen.

Taping

Die Anwendung von flexiblem, dehnbaren Tape nach kinesiologischen Grundlagen ist in der Humanmedizin bereits seit vielen Jahren sehr erfolgreich.

Das Einsatzgebiet ist vielseitig. Gerade bei Muskel- & Sehnenbeschwerden trägt das kinesiologische Tape zu einer Schmerzlinderung und Steigerung der Belastbarkeit bei. Die Tapes beeinflussen das neurologische und zirkulatorische System.

Im Unterschied zum herkömmlichen Tape ist das Material elastisch, wodurch die volle Beweglichkeit ohne Bewegungseinbußen erhalten bleibt. Heilungsprozesse werden positiv durch den Hautfalten-Effekt unterstützt. So wird der Druck der Nozisensoren im betroffenen oder verletzten Gebiet reduziert und eine Verbesserung der Mikrozirkulation erreicht.

Je nach Anlageart unterscheidet der Therapeut zwischen verschiedenen Techniken. Ein Unterschied in der Wirkungsweise wird über eine Veränderungen der Dehnung und Zugrichtung beim Aufbringen des Materials auf das Fell erzielt. (aus : http://www.pferdetaping.de, maia medical)

Blutegeltherapie

Die Blutegelbehandlung ist ein ausleitendes Verfahren, das in der Alternativmedizin Anwendung findet. Dabei werden Blutegel (Hirudo officinalis oder Hirudo medicinalis) an geeigneter Stelle angelegt, so dass sie einen kleinen Aderlass von ca. acht bis zehn Milliliter Blut herbeiführen. Da er in seinem Speichel gerinnungshemmende Stoffe (Heparin und Hirudin) produziert, kommt es in der Regel zu einer weiteren Nachblutung von ca. 50 ml Blut. Vor allem bei Replantationen (Ohren, Hautverpflanzungen, etc.) kann die positive Wirkung des Hirudin im Egelspeichel Komplikationen verhindern. Durch die gerinnungshemmende und gefässerweiternde beziehungsweise entkrampfende Wirkung des Hirudin kann der venöse Abfluss angestauten Blutes angeregt beziehungsweise überhaupt erst ermöglicht werden, so dass eine erfolgreiche Heilung ermöglicht wird.
In der Naturheilkunde und Tierheilkunde werden Blutegel wieder verstärkt eingesetzt.
Hauptanwendungsgebiete sind:

  • Narben und schlecht heilende Wunden
  • Allgemeine Gelenkerkrankungen, wie z.B. Arthritis, Arthrose, Ohmarthrose, Spat, Podotrochlose (Hufrollenerkrankung), Gonarthrose (Kniegelenksarthrose), Schale, Sehnenentzündungen, akute Rehe
  • Patellaluxation, Hüftgelenksdysplasie bei Hunden, akute Discophathien, Spondylosen
  • Prellungen, Stauchungen, Quetschungen
  • lokale Pyodermien, Abszesse, Thrombosen, Furunkel/Karbunkel, Ödeme, alle Formen von Entzündungsprozessen

Der schonende Aderlass wird in der Tiermedizin gerne bei Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt. Bei schmerzhaften Athrosen der Hüfte oder des Schultergelenks verschaffen die Blutegel Schmerzlinderung und eine Entzündungshemmung. Aber auch in der Entzündungstherapie von Arthritiden und Tendovaginitiden (schmerzhafte Entzündung der Sehnenscheiden) leisten sie wertvolle Hilfe.
Die Behandlung schlecht heilender Wunden kann durch den Einsatz von Blutegel sinnvoll unterstützt werden. Der große Vorteil bei einer Blutegelbehandlung gegenüber einer traditionellen Behandlung ist, dass innere Organe wie Leber, Niere und Herz nicht belastet werden. Daher ist die Therapie auch bei älteren Tieren sehr gut anwendbar. Insbesonders bei Pferden wird die Blutegeltherapie immer häufiger eingesetzt.
(Bitte beachten Sie, dass Blutegel als Arzneimittel gelten und mir als Tierheilpraktiker/in auf Grund des Tierarzneimittelgesetzes eine Verordnung bzw. ein Rezept Ihres Tierarztes vorgelegt werden muss. Damit kann ich die Blutegel für Sie bestellen und an Ihrem Tier anwenden. Weitere Informationen gerne auf Anfrage.)

Schüßlersalze

Körperliche Leiden werden durch einen Mangel an körpereigenen Salzen verursacht. Es gibt 12 Schüßlersalze

  1. Calcium fluoratum
  2. Calcium phosphoricum
  3. Ferrum phosphoricum
  4. Kalium chloratum
  5. Kalium phosphoricum
  6. Kalium sulfuricum
  7. Magnesium phosphoricum
  8. Natrium chloratum
  9. Natrium phosphoricum
  10. Natrium sulfuricum
  11. Silicea
  12. Calcium sulfuricum

Entdeckt und erforscht, hat die Schüßler-Salze ihr Namensgeber, der Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler (1821 – 1898). Man setzt diese Schüßler-Salze seit dem 19. Jahrhundert ein. Wissenschaftlich belegt ist ihre Wirkung allerdings noch nicht, aber ihre Anwendung zeigt in vielen Fällen die gewünschte Wirkung.

TCM

Die Traditionelle Chinesische Medizin ist mehrere tausend Jahre alt, schon im 7.-10. Jahrhundert entstand die erste TCVM-Schule für Tierärzte. In China gibt es 27 Hochschulen für TCM. Die Kräutermedizin (Phytotherapie, s.o.) nimmt die zentrale Stellung ein, es folgen Akupunktur und Moxibustion, sowie Tuina, Qi Gong und Tai-Chi.

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